Nachdem Avant*Garde noch kurz vor Weihnachten “Danke!” gesagt hat, sagt der Blog / die Seite / das Kunstprojekt jetzt auf Wiedersehen.
Als ich in Kalifornien war, hat mich irgendwann mal der Betreiber von Avant*Garde angeschrieben und wollte wissen, wie er sein Projekt bekannter machen kann (natürlich nicht nur mich, sondern eine Reihe von anderen Leuten). Da wurde ich aufmerksam auf die Seite und fand’ sie sehr gut, weil fernab vom Mainstream (vielleicht zu weit ab?). Die Uwe Boll Doku war der Hammer. Man hat auf jeden Fall gemerkt, dass der Betreiber Herzblut in die Angelegenheit gesteckt hat.
Heute check ich die Seite (immer in der Hoffnung auf eine neue Episode) und dann das:
Liebes Volk,
wie einige wissen, wird avant*garde unter dem Dach eines erwerbswirtschaftlich orientierten Unternehmens geführt.
Ich selbst war seinerzeit sehr überrascht, dass ich ein Experiment wie dieses durchführen durfte (Ein Dankeschön an dieser Stelle). In Anbetracht der heiklen wirtschaftlichen Lage im Jahre 2009 wurde ich nun allerdings von avant*garde abberufen, um mich anderen, für das Unternehmen dringlicheren Aufgaben zu widmen.
Die Seite und das Forum bleiben natürlich weiter bestehen, und sicher werde ich auch ab und zu in meiner Freizeit den ein oder anderen Blog-Eintrag verfassen.
Irgendwie passend zu meinem Spontanbeitrag ein paar Minuten vorher. Schade, aber das bestätigt nur meine These, dass man mit Blogs heute kein Geld verdienen kann und man die Angelegenheit als Hobby betrachten sollte. Gut, dass der avant*garde-Betreiber woanders unter kommt und seinen Blog / seine Seite / sein Kunstprojekt eben als einen Versuch betrachtet hat.
Schade für die Seite; Willkommen in der Wirklichkeit.
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