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Elektro

Tipp: Sebastian Arnold live erleben

Ich würde sagen Sebastian Arnold ist noch so etwas wie ein kleiner Geheimtipp. Arnold macht elektronische Musik aber spielt dazu live die Drums (und den Synthie). Auf seiner Seite wird das so beschrieben:

Sebastian Arnold is a drummer and electronic musician living in Berlin, Germany. He is touring as a one-man-band playing drums and synthesizers, creating a danceable mixture of jazz, electronica and post-rock music by using his drumset to directly interact with the electronic equipment.

Ziemlich geniales Konzept, welches natürlich vor allem live bestens funktioniert. Die One-Man-Show tourt zur Zeit auch durch Schland und hatte gestern Heimspiel in der Linse. Der Auftritt war super und ich habe absolut nichts auszusetzen, außer, dass der junge Mann ruhig noch länger bei der Zugabe hätte spielen können. Wer sich selber mal ein Bild verschaffen möchte, kann auf Soundcloud in einige Stücke reinhören. Tourtermine (im Oktober übrigens noch 2x in Berlin) und alle Infos auf der Homepage von Sebastian Arnold.

Hier noch das brandneue Video "Driving a Spaceship" vom neuen Album "Interstellar Getaway" :-)

Jessie Ware – 110%

Toller elektronisch angehauchter Song mit treibenden Beat und schön runtergepitchten Vocals. Die Künstlerin heißt Jessie Ware. Ganz toll unaufdringlich. Mag ich sehr.

Laurent Garnier feat LBS Crew – Jacques in the Box

Neuer Song von Laurent Garnier. Interessant daran ist, dass der Altmeister (SCNR!)  jetzt bei Ed Banger veröffentlicht. Ansonsten okaye Kost, die mich jetzt nicht unbedingt Lobeshymnen anstimmen lässt.

(via testspiel)

Simian Mobile Disco – Cerulean

Simian Mobile Disco bringen bald ein neues Album heraus (YEAH!). Hier ein durchaus hörbares Stück mit einem visuell sehr interessanten Video:

Taken from the forthcoming album "Unpatterns". Video designed, directed and animated by Jack Featherstone and Will Samuel, for ISO studio.

Cedaa – PATAGONIA

Mir kam gestern ein super Track und, wie sich kurz danach herausstellen sollte, auch ein klasse Künstler unter. Gemeint ist der 21-jährige Cedaa aka Simon Ho. Er produziert Musik, die dem elektronischen Genre zugeordnet werden könnte, wobei man schnell merkt, dass sich Cedaa eigentlich spielend zwischen den Genres bewegt. Ein roter Faden könnte die starke Basslastigkeit seiner Stücke sein.

Den Tack, den ich meine, nennt sich "Patagonia". Die Qualität auf Youtube geht so. Wesentlich besser hört sich das Stück auf Soundcloud an. Dort gibt es dann auch noch mehr von Cedaa (wohlmöglich benannt nach der Zeder oder dem "Cedar tree", den es in Washington, dem "Evergreen State" und Heimatstaat von Cedaa, wohl zu Hauf gibt). Außerdem gibt's auch hier einen super Mix von Cedaa zum downloaden.

(thx @ Steef!)

Interview: Adam Port

Schönes Interview mit Adam Port, der uns ein wenig über seine Herangehensweise beim Produzieren und sein Leben in - natürlich - Berlin berichtet.

from beinghunted:

"A video interview wit Keinemusik's own Adam Port filmed and produced by Ken Tonio Yamamoto.

Over one year ago Ken and I met up with Adam for a video interview that would take us to various spots in Berlin. We went to Potsdamer Platz, Tiergarten, to Adam's Aparmtent in Kreuzberg and Ku'damm in the West. Unfortunately, a million things came in-between and it took until now for this feature to go live.

Since the first takes were shot, Adam's career has gained momentum and in recent months with a DJ-gig in Tokyo as one of the highlights.

We hope you enjoy this bit and if you would like to find out more about Adam and his crew, check our links below."

hypebeast.com/blog/adamport/
keinemusik.com/

Adam Port / BGHD & KTY from Ken-Tonio Yamamoto on Vimeo.

(via beinghunted)

Justice – Audio, Video, Disco

2007 hat sich mein musikalischer Horizont erheblich erweitert durch das Erstlingswerk von Justice. Damit einhergehend - klar über einen Umweg - war für mich persönlich der Zugang zu elektronischer Musik eröffnet (obwohl mein Mikrokosmos auch schon Daft Punk, Chemical Brohters - die großen Namen halt - zugelassen hatte). Die knazenden Bässe, die Verzerrer, die Melodik und die Tanzbarkeit gingen halt gut 'rein. Dafür: Fette Props an Justice!

Nun kommen die Jungs mit ihrem neuen Album und ihrer neuen Single um die Ecke und: Es gefällt tatsächlich immer noch!


(via dieschwnzngäng)

Dubstep Beatbox Freestyle

Scheint mir so als ob Dub, Dubstep und im weitesten Sinne "Elektro" immer populärer bei den Beat-Box-Heads wird und somit dem klassischen HipHop etwas den Rang abläuft. Wer tiefe, verzerrte Bässe und Dubsteprhythmiken mag, wird Spass am folgenden Video haben:

|| http://www.swissbeatbox.com ||

Slizzer and K.I.M. drop some techno and dupstep beatbox freestyles in paris.

filmed by swissbeatbox.com - Day 2 of the Beatbox Contest 2 in Paris

Paul Kalkbrenner – 2010 – A Live Documentary

Obersympath, Phänomen, Kinostar, DJ und Musikmacher Paul Kalkbrenner wird im Dezember der Mittelpunkt einer Doku sein, die der geneigte Hörer und Fan dann natürlich auch käuflich erwerben kann. Man kann von Paul und der Musik und dem Hype usw. halten was man will, ich find' ihn immernoch kewl (die Person) und die Musik macht mir auch immernoch Spass.

Kommentar (von einem, der auszog zu trollen):

OMG Kalkbrenner is so fucking sell out. Music was even better BEFORE Berlin Calling 'tards!

Ich werd's mir auf jeden Fall reinziehen. Ich freu mich dann aber auch so langsam aber sicher auf neues Material.

Info:

 

A Live Documentary | 10 Concerts | 1 Documentary | Berlin | Munich | Frankfurt | Lyon | Istanbul | Melt! Picknick | Paris | Balaton Sound Festival | Nice | Out December 2010 on Blu-Ray & DVD

Fritz Kalkbrenner – Facing The Sun

Der näxte der Fritz als den kleinen Bruder von Paul vorstellt, bekommt offiziell was hinter die Ohren. Im Ernst: Schönes Lied und auch gelungenes Video, in dem Fritz z.B. im Zeitraffer auf der Warschauer Brücke abchillt und auch sonst viele bekannte(re) Plätze Berlins streift. Natürlich mit ganz viel Soul.

Kaum wieder weg, stellt sich schon Heimweh ein...

(via electru)

Party.Hard.Work!

Ganz nette Doku über die Partyszene in Berlin. Auch wenn mir die Protagonisten nicht soo sonderlich sympathisch sind, ist die Doku doch ganz amüsant. Es geht halt viel um die "gute alte Zeit" geht...von wegen: Die tollen, wilden Jahre sind vorbei und jetzt ist alles nicht mehr so krass wie damals. Naja, auch die Partyorganisationen werden älter und trauern einer Zeit hinterher, die es so, wie sie sie in ihrem Gedächtnis haben, vielleicht auch nie gab. Für mich spricht da auch viel Naivität aus den Aussagen der Organisatoren. Da wird viel von Unity, Idealen Künstlern, Freiheit und Kreativität gesprochen. Da wird erwähnt, dass Leute, die vielleicht Mitte 30 sind, gelernt haben, dass es wichtig ist Termine und Absprachen einzuhalten. Na klar - das sind alles Kreative und ein Kreativer soll nicht BWL oder Jura studieren müssen, um sich austoben zu können. Aber, wie gesagt, da schwingt doch eine ganze Menge Naivität mit. Jedenfalls in meinen Augen. Leute, "Party" ist in Berlin ein Wirtschaftszweig (ob euch das jetzt gefällt oder nicht). Und, wo man Kohle verdienen kann, werden halt die Ellenbogen ausgefahren. Irgendwie macht diese Mischung aus Kreativität, dem "Unity"-Gedanken und der angesprochenen Naivität ja auch den Reiz der Szene aus.

Trotzdem ein schöner Blick hinter die Kulissen.

Berlin - Hauptstadt des Techno. PARTY.HARD.WORK! begleitet vier  "Macher" der Szene. Ihr Job ist kein leichter, aber für ihren Traum schlagen sie sich die Nächte und die Wochenenden um die Ohren. Der Lohn ist eine wogende, ausgelassene Party-Crowd. In 10 Episoden ist die Kamera dabei, wenn sie in ihrem Element sind, Entscheidungen treffen, Niederlagen verkraften, Erfolge feiern ...

Episode 1:

Die restlichen Folgen gibt's dann auf 3 min.

Auf spex.de gibt's auch noch einen netten Artikel und ein Interview.

Have phun :)

Links – Samstag, 12. Juni ’10

Elektrobrett

LaCa's neues Elektrobrett: Und bei Herr Merkt gibt's auch noch einen kostenlosen Sampler. Toll! (via Herr Merkt)